Industriereinigung mit Trockeneis

 

Verfahren und Systeme

 

INHALT:

 

 

Trockeneis

 

Herstellung und Formen

 

Trockeneis wird aus flüssigem CO2 hergestellt = 100% reines Kohlensäuregas

Es ist absolut wasserfrei!

 

Flüssiges CO2 wird mit ca. 14-17 Bar Druck in einen Zylinder eingespritzt und expandiert

dort bei atmosphärischem Druck zu CO2 Schnee. Dieser wird dann mit 150-170 bar

Druck verpresst = Trockeneis. Unterschiedliche Trockeneismaschinen produzieren

unterschiedliche Formen von Trockeneis.

 

Die handelsüblichen Formen:

 

- Blöcke          10-40kg pro Block

 

- Nuggets        rund / 10-16mm Diameter / 15-40mm lang

 

- Pellets          rund / 2,5-3,5mm Diameter / 3-10mm lang

 

 

 

 

Trockeneis gibt es als Industrieprodukt seit über 80 Jahren. Es wird hauptsächlich in der

Lebensmittelindustrie (Fertigung und Transport) verbraucht. Seit seiner Verfügbarkeit ist eine

Vielzahl anderer Anwendungen gefunden worden, wie z B. auch das Trockeneisstrahlen.

 

Eigenschaften von Trockeneis

 

- Temperatur liegt bei -78,5° Celsius

- Gewicht ca. 1,450 kg/cm³

- wasserfrei

- nicht leitfähig

- verdampft bei Aufprall (Energieumwandlung

- sauerstofffrei (anti-bakteriell)

- ungiftig

 

 

 

Trockeneisstrahlen

 

Verfahren

 

Trockeneisstrahlen ist vergleichbar mit Sandstrahlen. Beide Systeme nutzen Druckluft für die

Beschleunigung ihrer Strahlmittel (kinetische Energie). Strahlgut wird aus einer Strahlanlage

über eine Schlauchverbindung durch eine Strahldüse auf zu bearbeitenden Oberflächen

transportiert. Trockeneisstrahlen konkurriert kaum mit Sandstrahlen. Es hat andere

Eigenschaften und Vorzüge.

 

Sandstrahlen (Sand, Schlacke, Korund, Glasperlen, etc.) ist abrasiv, d. h. Oberflächen-

material abtragend. Mit dem Kontaminat wird auch Trägermaterial entfernt. Es ist daher

ideal um z. B. Rostfraß zu entfernen, was Trockeneisstrahlen nicht kann. Sandstrahlen

produziert zu reinigende und/oder zu entsorgende Strahlmittelabfälle.

 

Trockeneisstrahlen ist nicht abrasiv. Es entfernt kein Trägermaterial (geschultes

Personal vorausgesetzt). Trockeneisstrahlen hinterlässt keine Strahlmittelreste. Das

Strahlgut verdampft beim Aufprall. Nur das entfernte Kontaminat muss aufgenommen

und beseitigt werden.

 

Es ist die Kombination aus:

 

a) sanfte bis harte Aggression (2-12bar / 0.8-10 m³ p/min.)

b) 100% Wasser frei

c) nicht abrasiv

d) keine Strahlmittelrückstände

 

die das Trockeneisstrahlen für viele Industrien so interessant und sinnvoll macht.

Maschinen und Anlagen können In-Situ gereinigt werden, ohne Oberflächen und

Komponenten anzugreifen oder Elektrik/Elektronik zu schaden. (z.B. Schaltschrank-,

Motor- und Generatorenreinigung).

    

 

 

Verschiedene Trockeneis-Strahlsysteme

 

Es gibt heute zwei prinzipiell unterschiedliche Systeme: Ein-Schlauch Strahlanlagen und

Zwei-Schlauch Strahlanlagen. Beide Systeme sind gut und beide haben jeweils ihre

eigenen Besonderheiten.

 

 

Ein-Schlauch Systeme benutzen eine Luftschleuse um Trockeneispellets oder -partikel

aus dem Eisvorratstrichter in einen Luftvolumenstrom einzubringen, der das Luft/Trockeneis

Gemisch zur Strahldüse befördert. Fast alle im Markt befindlichen Systeme verwenden

Rotationsscheibenluftschleusen. Ein-Schlauch Systeme sind im Max. die Aggressiveren.

 

Vorteile: hohe, punktierte Aggression, große Anzahl verschiedener Strahldüsen möglich,

lange Strahlschläuche möglich (sicher bis über 30m).

 

Nachteile: hoher Trockeneis-Strahlmittel Verbrauch (in Mittel 40-60 kg/Std.), zu aggressiv

 für "weiche" Anwendungen (z.B. Generatoren, poröser Sandstein, Holz und andere

besonders empfindliche Oberflächen und Bauteile). Konventionelle Rotationsluftschleusen

reagieren sehr empfindlich auf hohe Luftfeuchtigkeit (Vereisungsgefahr!).

 

 

Zwei-Schlauch Systeme bedienen sich des Venturi Prinzips. Druckluft fließt

von der Strahlanlage durch den Luftschlauch des Schlauchpakets in die Strahlpistole,

die ein Venturisystem beinhaltet (Unterdruck). Der Unterdruck saugt das Trockeneis

Strahlgut über einen separaten Eisschlauch in die Strahlpistole. Dort wird das Trockeneis

dem Arbeitsluftstrom beigefügt und durch die Strahldüse auf die zu bearbeitende Oberfläche

befördert.

 

Vorteile: sehr gleichmäßiger Trockeneis Partikelfluss, niedriger Verbrauch

(in Mittel 25-45kg/Std.), leicht und mobil, sehr breites Einsatzgebiet mit einem System.

Crystal Partikel Stahlfähigkeit für besonders empfindliche Oberflächen oder filigrane Bauteile.

 

Nachteile: geringere Anzahl möglicher Düsenformen, punktierte Aggression ca. 85% eines

Ein-Schlauch-Systems, kürzere Strahlschlauchlängen (sicher bis 10m für Pellets und bis

15m für Crystal Partikel).

 

WIR BIETEN AUSSCHLIESSLICH ZWEI-SCHLAUCH SYSTEME AN!

 

 

 

 

Pellet vs. Partikel Strahlen

 

Beide Methoden haben ihre Applikationen, überlappen aber in vielen Bereichen.

Dort wo Partikelstrahlen konventionelles Pelletstrahlen ersetzen kann, ist die

Strahlmittelersparnis erheblich.

 

In der Kraftwerk-, Elektrik- und Elektronik-Industrie sind Crystal Partikel ein Muss!

 

Nur Crystal Partikel Strahlen erlaubt hier sicheres Arbeiten. Trockeneis - Pellets,

Bioecken, Nuggets oder jede andere Form, werden mit kontrollierter Einwirkung

mechanischen Stresses in Zucker ähnliches Crystal Partikel Strahlgut gewandelt. Speziell

hierfür entwickelte Trockeneis Management Systeme sind in unsere Geräte integriert

und optimieren somit einen idealen Strahlgutfluss, dessen Partikelgröße und Menge

kontrollier­bar ist. Zeitlupenaufnahmen zeigen, dass beim Aufprall eines Trockeneis

Pellets ca. 60% der Trockeneismasse verdampft bevor diese auf die zu reinigende

Oberfläche einwirken kann (Sublimation durch Energieumwandlung). Kleinere / leichtere

Crystal Partikel nutzen die vorhandene Trockeneismasse wesentlich besser aus und

wirken sanfter auf empfindliche Oberflächen. Aus einem Pellet werden Hunderte von

Partikeln, die schwer genug sind eine hohe Geschwindigkeit aufzunehmen, aber

im Einzelnen klein genug sind, hohe Aufprall­verdampfungsverluste zu vermeiden.

Auch unterstützt der gleichmäßigere Trockeneispartikelfluss der Crystal Partikel ein

positiveres und oberflächenschonenderes Reinigungsresultat und die einzigartige

Sparsamkeit des Strahlgutverbrauchs unserer Technik.

 

Diese Technik zeigt in der Praxis:

Ein Höchstmass an Oberflächenschonung im 1-5 bar Arbeitsstrahldruck Bereich.

Nur das Crystal Partikel Strahlen garantiert sicheres Arbeiten auf besonders

empfindlichen Oberflächen wie z.B. bei Generatoren und E-Motoren. An vielen Standorten

weltweit werden ABB, GE, SIEMENS, etc. Maschinen mit dieser Methode sehr erfolgreich

gereinigt.

 

Im täglichen Arbeitsbereich von 6-12 bar entwickeln unsere Crystal Partikel eine Leistung,

die den Reinigungsleistungen von Pellets in vielen Anwendungen nicht nachstehen und

diese sogar teilweise übertreffen. Und das mit 30-50% weniger Strahlmittelverbrauch

im Vergleich zu konventionellen Pellet Systemen.

 

 

 

 

Trockeneis Crystal Partikel Strahlreinigung

 

Was ist das?

 

Trockeneis (festes CO2) - Pellets, Bioecken, Nuggets oder jede andere

Form werden mit kontrollierter Einwirkung mechanischen Stresses in Zucker

ähnliches Crystal Partikel Strahlgut gewandelt. Speziell hierfür entwickelte Trockeneis-

Management-Systeme sind in unsere Geräte integriert und optimieren somit einen idealen

Strahlgutfluss, dessen Partikelgröße und Menge kontrollierbar ist.

 

Die Vorteile !

 

Zeitlupenaufnahmen zeigen, dass beim Aufprall eines Trockeneis Pellets ca. 60% der

Trockeneismasse verdampft bevor diese auf die zu reinigende Oberfläche einwirken kann

(Sublimation durch Energieumwandlung). Kleinere / leichtere Crystal Partikel nutzen

die vorhandene Trockeneismasse wesentlich besser aus und wirken sanfter auf empfindliche

Oberflächen. Aus einem Pellet werden hunderte von Crystal Partikeln, die schwer

genug sind eine hohe Geschwindigkeit aufzunehmen, aber im Einzelnen klein

genug sind, hohe Aufprallverdampfungsverluste zu vermeiden. Auch unterstützt der

gleichmäßigere Trockeneispartikelfluss des Crystal Partikel Stahlsystems ein

positiveres und oberflächenschonenderes Reinigungsresultat und die einzigartige

Sparsamkeit des Trockeneis-Strahlgutverbrauchs unserer Strahlsysteme.

 

Diese Technik zeigt in der Praxis:

 

Ein Höchstmass an Oberflächenschonung im 1-5 bar Arbeitsstrahldruck Bereich.

Nur das Crystal Partikel Strahlen garantiert sicheres Arbeiten auf besonders empfindlichen

Oberflächen wie z.B. bei Generatoren und E-Motoren. An vielen Standorten weltweit werden

ABB, GE, SIEMENS, etc. Maschinen mit dieser Methode sehr erfolgreich gereinigt. Im

täglichen Arbeitsbereich von 6-12 bar entwickeln unsere Crystal Partikel eine Aggressivität,

welche den Reinigungsleistungen von Pellets in den meisten Fällen nicht nachstehen

und diese sogar bei vielen Anwendungen übertreffen. Und das mit 30 - 50% weniger

Trockeneis Strahlmittelverbrauch im Vergleich zu konventionellen

Pellet Strahlsystemen.

 

 

 

 

Druckluftversorgung / Kompressoren

 

Trockeneisstrahlsysteme benötigen folgende Luftdruck und -volumen:

 

Industrie Applikationen: brauchen normal trockene und ölfreie Druckluft.

 

Die Mehrzahl aller Industrieanwendungen wird mit in den Fabriken vorhandenen

Druckluftnetzen gefahren. Druck / Volumen: 6-8 bar über 3A -1 zöllige Versorgungsleitungen

transportiert, mit einem Volumenfluss von 4.5 - 7 m³ pro Minute sind normalerweise

vorhanden und in den meisten Fällen ausreichend.

 

Industrie Dienstleister: brauchen normal trockene und ölfreie Druckluft.

 

Druck / Volumen: 10-12 bar mit ca. 9 -10 m3 Volumen pro Minute sind ideal. Mobile

Dieselkompressoren, wie der KAESER M-121, Atlas Copco XAHS-186 oder ähnliche

Kompressoren anderer Hersteller, decken diesen Bedarf. Der Kompressor sollte in

jedem Fall einen Nachkühler und extra Wasserabscheider haben (wenn nicht,

sind diese Geräte separat einzusetzen). Je trockener die Druckluft ist, desto besser

sind die Reinigungsergebnisse und -zeiten. An extrem luftfeuchten Standorten sollte

ein zusätzlicher Wasserfilter im 2- 5 Micron Bereich eingesetzt werden.

 

Generatoren / E-Motoren / Elektronik: um sicher und erfolgreich Generatoren,

E-Motoren oder empfindliche elektronische Bauteile zu reinigen, wird

qualitativ hochwertige und besonders trockene, öl- und partikelfreie Druckluft

benötigt. Hierfür wird zusätzliches Equipment gebraucht.

 

Druck / Volumen: 3-6 bar mit bis zu 5 m3 pro Minute Volumen sind notwendig. Diese Druckluft

kann ein mobiler Diesel- oder Elektrokompressor liefern, sollte ein ausreichendes

hauseigenes Druckluftnetz nicht vorhanden sein. Ein zusätzlicher Kältetrockner mit bis

zu 5 m3 Luftvolumenkapazität pro Minute ist besonders für die Reinigung von Generator- und

Motorwicklunqen ein Muss. An extrem luftfeuchten Standorten sollte ein zusätzlicher

Wasserfilter im 2-5 Micron Bereich eingesetzt werden. Die Austritttemperatur der Druckluft

an der Strahldüse sollte nicht weniger als 15 - 20°C über Außentemperatur liegen um unnötige

Oberflächenkondensation so weit wie möglich zu vermeiden.